Verhaltenstherapie

Zu meiner grundlegenden therapeutischen Ausrichtung

gehören die Methoden der Verhaltenstherapie.

Hier erarbeite ich mit dem Klienten ein Erklärungsmodell für die Entstehung

und Aufrechterhaltung seines vorliegenden psychischen Problems. Dabei

spielt seine persönliche Lebensgeschichte eine wesentliche Rolle, also

welche Lernerfahrungen er gemacht und welche aktuell hinderlichen Grund-

haltungen er entwickelt hat.

Auch die Psychoedukation (das Vermitteln von psychologischem Fach-
wissen) nimmt in der Verhaltenstherapie eine entscheidende Schlüssel-
funktion ein. Bei vielen Störungsbildern weiß man heute, was bei deren
Entstehung und Aufrechterhaltung relevant ist. Dies zu erkennen und zu
verstehen, ist für viele Betroffene schon ein wesentlicher Gewinn und führt
zu einer deutlichen Entlastung.

Schließlich lassen sich aus allen gewonnenen Informationen konkrete
Veränderungsziele und Behandlungsstrategien ableiten. Es wird geschaut,
wo Änderungen für eine dauerhafte Lösung des Problems notwendig sind –
sei dies im konkreten Verhalten, in den Einstellungen, im Denken oder im
Fühlen. Auch die Änderung bestimmter Umweltbedingungen und zwischen-
menschlicher Interaktionen könnte sich als Ziel herauskristallisieren.

Zentral sind das Erproben und Üben von neuen Verhaltens- und Erlebens-
weisen etwa in Expositions- und Konfrontationsübungen, in Verhaltens-
experimenten, durch Beobachtungsaufgaben, in Rollenspielen oder
Kompetenztrainings. Eine aktive Mitarbeit des Klienten ist dabei nicht nur
während der Sitzungen in der Praxis, sondern vor allem auch im Alltag
erforderlich.

Die Verhaltenstherapie wird besonders zur Behandlung von Depressionen,
Ängsten, psychosomatischen Störungen und zur Problembewältigung bei
akuten Überlastungen eingesetzt.

Auch chronischen Krankheiten können mit Methoden aus der Verhaltens-
therapie positiv beeinflusst und gelindert werden. Hierzu gehören zum
Beispiel: Rheuma, Schmerzsyndrome, Migräne, Bluthochdruck, Diabetes
und psychosomatische Störungen. Kinder können ebenfalls so behandelt
werden – sogar besonders effektiv. Auch bei älteren Menschen mit Demenz
können verhaltenstherapeutische Programme helfen – den Betroffenen und

Den Angehörigen. Die Verhaltenstherapie stützt das Gefühl, aktiv Einfluss

auf das eigene Leben nehmen zu können, trotz der Einschränkung einer
chronischen Krankheit.


Sie können mich in meinen Praxisräumen besuchen oder ich komme ganz bequem zu Ihnen nach Hause, beziehungsweise in Ihren Betrieb.

„Trennen Sie sich von schlechten Gewohnheiten, die Ihnen schaden, und sorgen Sie dafür, dass es Ihnen gut geht.“